Max Schrems “talkt” mit Studierenden zum Thema Facebook und Datenschutz

Max Schrems und Facebook

Max Schrems selbst Student an der Uni Wien begibt sich mit Studierenden in den Talk zum Thema rund um Facebook und Datenschutz. Er hat bereits an zwei Terminen im Rahmen der OCG Horizonte Veranstaltungsreihe über seine persönlichen Erfahrungen mit Facebook berichtet.  Facebook muss noch viel lernen- wenn es um Datenschutzfragen und europäisches Recht geht. Er möchte Facebook endlich wieder ohne Kopfweh nützen können und gründete die Initiative europe-v-facebook. Seit mehr als einem halben Jahr kämpft er dafür, dass das soziale Netzwerk das Thema Datenschutz ernst nimmt und mit seinen Richtlinien und Praktiken dabei nicht gegen europäische Gesetze verstößt.

Im Rahmen der OCG Horizonte haben Birgit Riegler und Zsolt Wilhelm vom Webstandard Insite Max Schrems interviewt und ein Video dazu gedreht. Das gibt einen guten und umfassenden Überblick über Schrems Aktivitäten und die Problematik.

OCG Talk am Campus 2012 – IT Netzwerktreff für Studierende

Die Österreichische Computer Gesellschaft (OCG) als Plattform für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und Informatik möchte Studierenden die Möglichkeiten bieten, Gespräche mit Fachleuten zu führen und ihr persönliches Netzwerk zu erweitern. Dadurch entstand die Idee der OCG Talks am Campus, einer kostenlosen Veranstaltungsreihe, bei denen aktuelle Themen und Trends im Vordergrund stehen. Ob Vortrag, Podiumsdiskussion oder Round Table – alle Formate stehen offen.

Mitmachen und Mitgestalten! Die OCG möchte den Anregungen, Wünschen und Ideen entgegenkommen und freut sich auf Themenvorschläge und engagierte Studierende, die Interesse an der Mitgestaltung an der neuen Veranstatlungreihe haben. Bei Interesse entweder direkt an Christine Haas, christine.haas@nullocg.at, Tel.: +43 1 512 02 35-51, wenden oder einfach ein Kommentar zum Beitrag verfassen!

Erster Termin vom OCG Talk am Campus

Der erste Termin der Talk Reihe findet am 21. März 2012, 18.30h, zum Thema “Rechtliche Grenzen zur Geschäftsidee von Facebook” mit Max Schrems statt. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Hagenberger Kreis zur Förderung der digitalen Sicherheit durchgeführt. Daher findet die Veranstaltung an der FH Oberösterreich, Campus Hagenberg, AudiMax, Softwarepark 11, 4232 Hagenberg statt. Anmeldung bei Thomas Langthaler: thomas.langthaler@nullhagenbergerkreis.at oder auch über Facebook.

 


 

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2 Antworten auf Max Schrems “talkt” mit Studierenden zum Thema Facebook und Datenschutz

  1. Hallo zusammen, Es wäre auch sinnvoll wenn ihr gegen Google Earth voll ins Visir nehmen könntet. Durch diese Suchmaschine fanden mich Personen die ich vor 4 Jahren der Polizei auslieferte. Nun sind sie frei und standen dadurch vor meinem Haus. Nett das man so immer allem ausgeliefert ist ohne es je gwollt zu haben. Wie kann man es erzwingen das mein Standort nicht mehr im Earth gefunden werden kann. Bitte um rasche Antwort da wir laufend Morddrohungen bekommen. Es erfolgten zwar schon Anzeigen jedoch ohne Erfolg da ich ja noch lebe.

    Sollte es diesbezüglich eine Möglichkeit geben das man gelöscht wird wäre ich sehr dankbar.

    • Wilfried Baumann sagt:

      Lieber Herr Baumgartner,

      Sie haben recht. Bei Daten, aus denen ungewollt auf Ihren Wohnsitz oder Aufenthaltsort geschlossen werden kann, handelt es sich um sensible Daten.

      Bei den in Google Earth gefundenen Adressdaten handelt es sich eigentlich nur um Firmenadressen, die aus öffentlich zugänglichen Listen stammen. Es handelt sich also hier nicht um einen absichtlichen Bruch der Privatsphäre.

      Sie können auf folgender Seite diese Informationen korrigieren:

      http://support.google.com/maps/bin/answer.py?hl=de&answer=171429
      Und zwar:
      Methoden zum Korrigieren von Unternehmensinformationen >
      Welche Probleme kann ich melden? > Der Ort ist nicht vorhanden oder privat.

      Vielen Anwendern ist auch nicht bewusst, dass Fotografien, die mit Smartphones gemacht werden, verortet sein können. Verschicken Sie diese oder Laden sie die Bilder auf eine Fotoplattform hoch, dann kann der genaue Entstehungsort der Bilder ermittelt werden. Manche Dienste wie Flickr erfordern zur Freigabe der Daten aber eine explizite Zustimmung.

      Viel Erfolg

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