Adolf-Adam-Informatikpreis – Voting per SMS

Am nächsten Donnerstag, dem 19. Dezember 2013, wird zum dritten Mal der Adolf-Adam-Informatikpreis der Johannes Kepler Universität (JKU) in Linz verliehen.

Zum Wettbewerb sind die AbsolventInnen der JKU-Masterstudien Computer Science und Bioinformatik zugelassen, die im vergangenen Studienjahr ein Sehr gut oder Gut auf ihre Arbeit bekommen haben. Soweit, so gut!

Nun die Besonderheit des Adolf-Adam-Informatikpreises:

Eine Fachjury wählt aus allen eingereichten Arbeiten fünf aus. Die VerfasserInnen müssen ihre Arbeit dann in jeweils 10 Minuten vor SchülerInnen aus Oberösterreich präsentieren – und zwar so verständlich und lebendig wie möglich, denn wer den mit EUR 1.500,- dotierten Preis erhält, entscheiden die SchülerInnen per SMS!

Damit erreicht die JKU zwei Ziele:

  1. Eine hervorragende Arbeit auf dem Gebiet der Informatik wird ausgezeichnet.
  2. Ein junges Publikum erhält Einblick in die Arbeit der Studierenden und kann sich ein Bild über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Informatik machen.

Programm 2013

Folgende Informatik-Masterarbeiten werden am Donnerstag, 19. Dezember 2013 für den Adolf-Adam-Informatikpreis präsentiert:

  • Reinhard Koutny: Das Handy an der Leine – So wird das Smartphone zum Blindenhund
  • Gundula Povysil: DNA Puzzle – Auf der Suche nach genetischen Ursachen von Krankheiten
  • Josef Schaitl: Baukasten Gesetzbuch – Warum bezahlen, das gibt’s doch gratis!
  • Andreas Wöß: Selbstoptimierende Interpreter – Programmausführung mit Turbo-Effekt

Wir wünschen den KandidatInnen viel Erfolg und den SchülerInnen einen spannenden Nachmittag.

Zum Namensgeber der Preises

Adolf Adam war österreichischer Statistiker und Informatiker. Er wurde 1966 an die gerade gegründete Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften nach Linz berufen. Adam erstellte das Linzer Informationswissenschaftliche Programm (LIP) und ebnete damit den Weg zur Etablierung der Informatik als anerkannte Studienrichtung. Bereits im Wintersemester 1967/68 wurden die ersten Vorlesungen im Rahmen des LIP abgehalten, noch abseits des offiziellen Universitätsbetriebs. 1971 erfolgte die staatliche Genehmigung der Studienrichtung Informatik. Auf sein Betreiben wurde 1971 auch die damalige Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften nach dem vormals in Linz tätigen Astronomen Johannes Kepler in Johannes Kepler Universität umbenannt.

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