Wissen schafft Transfer – eine Erfolgsgeschichte

Transfer von Wissenschaft zu Wirtschaft gelingt, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Das hat die FH St. Pölten in dieser neue Veranstaltungsreihe beeindruckend gezeigt.

Bei der ersten Podiumsdiskussion im Hotel Intercontinental in Wien nahmen Vertreter von Siemens, Deloitte und SEC-Consult teil, ebenso wie Hannes Raffaseder, Prokurist und Leiter FH-Service Forschung und Wissenstransfer und Desiree Zottl, Studentin der FH St. Pölten und CEO eines jungen Start-ups. Moderator war Michael Köttritsch von der Tageszeitung DIE PRESSE.

Podiumsdiskussion der FH St. Pölten: Clemens Foisner, Stefan Petsch, Hannes Raffaseder, Desiree Zottl, Gundi Wentner, Michael Köttritsch

Avi Kravitz, Stefan Petsch, Hannes Raffaseder, Desiree Zottl, Gundi Wentner, Michael Köttritsch

Der FH St. Pölten ist es wichtig, Forschung auch im „Elfenbeinturm“ im besten Sinne zu ermöglichen, um innovativen Gedanken Raum zu geben. Auf der anderen Seite bekommen Studierenden und AbsolventInnen der FH St. Pölten z. B. in dem Projekt creative pre-incubator die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen unter professioneller Unterstützung auszuarbeiten.

We love what we do – lese ich auf der Visitenkarte von gatherer. Das merkt man Desiree Zottl an. Ihre Begeisterung hat sie von der Studentin an der FH St. Pölten zur CEO des Start-ups gatherer gebracht. Begonnen hat alles mit dem Problem, einen gemeinsamen Termin für den Besuch beim Oktoberfest zu finden. Daraus wurde die Idee für ein Terminvereinbarungs-App. Die Gruppenarbeit während des Studiums wurde dann in das Projekt creative pre-incubator (ein von der FFG gefördertes Kooperationsprojekt der FH St. Pölten mit dem accent Gründerservice Gmbh) aufgenommen. Nach ca. 290 Tagen im „Inkubator“, hat das Entwicklungsteam der App gatherer die Aufnahme in das Incubator-Programm bei accent geschafft und damit wurde die Basis für ein erfolgreiches Start-up gelegt.

Als Studentin hatte es sich Desiree Zottl zuvor nicht vorstellen können, Unternehmerin zu werden: Das Bild einer starren, beamtenartigen Wirtschaftswelt war zu abschreckend. Während eines Praktikums lernet sie dann eine andere Arbeitswelt kennenlernte, wo ein Team begeistert und selbständig, unabhängig von rigiden Arbeitszeiten an einem gemeinsamen Projekt arbeitet. Diese Begeisterung war ansteckend und so fand auch sie den Mut, ihr Wissen in der Wirtschaft umzusetzen.

Am 25. September können Sie Desiree Zottl und das Start-up gatherer auch auf der european researchers’ night in Wien in der Aula der Wissenschaften besuchen.

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